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Mehr Sicherheit für Ihre vier Wände

Einbruchschutz: Finanziert mit Krediten oder Zuschüssen der KfW

Eine Investition in einen Einbruchschutz zahlt sich aus. Sie haben ein besseres Gefühl, wenn Sie im Haus oder unterwegs sind.

Wussten Sie, dass es derzeit interessante Fördermöglichkeiten und Zuschüsse gibt, wenn Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus mit einem Einbruchschutz versehen?

In diesem Artikel haben wir für Sie Informationen zusammengestellt. Vergessen Sie bei allen Investitionen, die Sie vornehmen darüber hinaus nicht den Steuerbonus für Handwerksleistungen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Sprechen Sie auch Ihre Versicherung auf einen möglichen Nachlass an, nachdem Sie Ihr Gebäude mit einem Einbruchschutz versehen haben.

Einbruchschutz - Glaserei Schulz Kiel

Wie Sie sich schützen können:

Einbruchshemmende Haustüren und Wohnungstüren

Bei einbruchshemmenden Türen sind die typischen Schwachstellen Türblatt, Zarge sowie Verglasung verstärkt, um gewalttätigen Einwirkungen von Außen länger standhalten zu können als herkömmliche Türen.

Genauso wichtig wie die Tür ist das Schloss. Einbruchshemmende Türschlösser sind mit speziellen Zylindern, Schutzbeschlägen und Schließblechen werden Angriffspunkte verringert.

Sie können sich bei der Auswahl der Produkte an den ausgewiesenen Qualitätssiegeln und Widerstandsklassen orientieren. Die  Polizei empfiehlt geprüfte und zertifizierte Türen ab der Widerstandsklasse RC2.

Die KfW fördert den Einbau neuer Haus- und Wohnungstüren im Rahmen der Förderprogramme Energieeffizient Sanieren oder Altersgerecht Umbauen. Achten Sie daher beim Kauf der Türen nicht nur auf die energetischen Kennwerte oder barrierearme Anforderungen, sondern auch auf die Widerstandsklasse.

Einbruchshemmende Fenster und Fenstertüren

Für das Erdgeschoss sowie Zimmer im Souterrain empfiehlt die Polizei einbruchshemmende Fenster und Fenstertüren. Diese sollten über eine extra stabile Rahmenkonstruktion, Scheiben aus Sicherheitsglas oder abschließbare Griffe verfügen.

Fenster und Fenstertüren, die von außen leicht zu erreichen sind, sollten zusätzlich durch Rollläden oder Fenstergitter geschützt werden.

Achten Sie auch hier auf die angegebenen Widerstandsklassen. Die Polizei empfiehlt geprüfte und zertifizierte Fenster ab Widerstandsklasse RC2.

Die KfW fördert den Einbau oder die Aufarbeitung von Fenstern über das Förderprodukt Energieeffizient Sanieren.

Zusammen mit einer Fenstererneuerung oder einer Außenwanddämmung fördert die KfW auch den nachträglichen Einbau von Rollläden oder Fenstergittern.

Der nachträgliche Einbau von elektrischen Antriebssystemen bei Rollläden ist hingegen auch als Einzelmaßnahme in dem Förderprodukt Altersgerecht Umbauen förderfähig.

Alarmanlage und Beleuchtung

Durch Ton- und Leuchtsignale machen Alarmanlagen und Einbruchmeldeanlagen auf Einbrecher aufmerksam und dienen ebenso der Abschreckung.

Grundsätzlich empfehlen Experten der Polizei die Beleuchtung leicht zugänglicher Fenster und Türen. Durch die Verwendung von Bewegungsmeldern erhöhen Sie die Chance, dass Nachbarn oder Passanten auf ungebetene Gäste in Ihrer Immobilie aufmerksam werden.

Die KfW fördert den Einbau von Systemen zur Einbruchs- und Überfallmeldung, von Bewegungsmeldern und der Beleuchtung des Eingangsbereichs in dem Förderprodukt Altersgerecht Umbauen.

Überprüfung von Besuchern

Der beste Einbruchschutz nützt nichts, wenn Sie die Täter versehentlich selbst hereinlassen. Deshalb ist es wichtig, vor dem Öffnen der Tür zu überprüfen, wer davor steht. Hierfür eignen sich Weitwinkelspione, Gegensprechanlagen oder Videokameras im Eingangsbereich.
Die KfW fördert den Einbau von Türkommunikation und Gegensprechanlagen in unserem Förderprodukt Altersgerecht Umbauen.
Der Einbau von Türspionen ist in diesem Förderprodukt ebenfalls förderfähig, wenn er im Rahmen weiterer barrierereduzierender Maßnahmen erfolgt.

Weitere Informationen zum Einbruchschutz

Faltblatt “Einbruchschutz zahlt sich aus”

Herausgeber: Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention in Kooperation mit der KfW, dem BMI, BMUB, BMWi, DStGB und ZDH

Sie können sich dieses Faltblatt hier herunterladen:

Download des Faltblattes

Beratung Einbruchschutz

Ansprechpartner für den Einbruchschutz sind die (Kriminal)Polizeilichen Beratungsstellen ihrer örtlichen Polizei. Diese sind auch im Internet zu finden unter www.k-einbruch.de.

Weitere Informationen der KfW

Die Einbruchsschutz-Infoseite der KfW (externer Link)

Die Initiative K-EINBRUCH:

Zusammen mit Kooperationspartnern aus der Versicherungswirtschaft, den Industrieverbänden und Errichterfirmen hat die Polizei im Herbst 2012 die bundesweite Öffentlichkeitskampagne K-EINBRUCH gestartet. Ziel ist, die Bevölkerung für eine eigenverantwortliche Einbruchsvorsorge zu sensibilisieren, um damit letztlich einen Rückgang der Einbruchskriminalität zu bewirken. Die Schirmherrschaft der Initiative hat Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière übernommen. Kristina Vogel, Olympiasiegerin 2012 im Teamsprint Bahnradfahren und Polizistin bei der Bundespolizei, ist K-EINBRUCH-Botschafterin. Darüber hinaus sind zahlreiche Firmen und Verbände dem K-EINBRUCH-Netzwerk beigetreten und unterstützen die Initiative.

Die Glaserei Schulz ist Partner dieser Initiative. 

Wie oft wird eingebrochen?

Im Jahr 2014 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche erneut angestiegen. Die Polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnet rund 152.000 Fälle, das ist ein Anstieg von 1,8 Prozent gegenüber 2013. Eingebrochen wurde meist über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- bzw. Fenstertüren, die Einbrecher verursachten dabei einen Schaden von über 420 Millionen Euro. Gleichzeitig stieg jedoch auch die Zahl der Einbruchsversuche, also die Anzahl der gescheiterten Einbrüche, weiter an. Diese Entwicklung ist positiv zu bewerten. Im Jahr 2013 registrierte die Polizei bundesweit 40,2 Prozent Einbruchsversuche, 2014 gab es einen Anstieg auf 41,4 Prozent. Damit bleiben also weit über ein Drittel aller Einbrüche im Versuchsstadium stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Maßnahmen.

Quelle: K-einbruch